Bei dem Begriff Ausbrenner denken die meisten zunächst vielleicht an lodernde Flammen oder Rauchschwaden. Aber keine Sorge: Der Ausbrenner hat zwar einen feurigen Namen, doch mit Flammen hat er überraschend wenig zu tun – zumindest, wenn über Stoffe und Textilien gesprochen wird.
- Was ist eigentlich ein Ausbrenner
- Woher kommt der Name
- Eigenschaften von Ausbrenner-Gardinen
- Pflege von Ausbrenner Stoffen
Was ist eigentlich ein Ausbrenner?
Der Begriff Ausbrenner bezeichnet eine besondere Stoffart, die durch ein raffiniertes chemisches Verfahren entsteht. Und so funktioniert es: Der Stoff besteht aus zwei unterschiedlichen Fasern – zum Beispiel Baumwolle und Polyester. Mit einer Speziellen Ätzpaste wird nun gezielt eine Faserart „ausgebrannt“, während die andere unversehrt bleibt. So entstehen wunderschöne, transparente Muster, die sich von blickdichten Flächen abheben. Diese dekorativen Effekte sind vor allem bei Schals, Gardinen und modischer Kleidung beliebt.
Woher kommt der Name?
Auch wenn kein echtes Feuer im Spiel ist, lässt sich der Name gut erklären. Die chemische Behandlung erinnert an ein „Ausbrennen“: Ein Teil des Stoffes verschwindet, als hätte ihn eine unsichtbare Flamme verzehrt. Die Assoziation mit Feuer ist also eher bildlich gemeint.
Eigenschaften von Ausbrenner-Gardinen
Ausbrenner Gardienen zeichnen sich vor allem durch ihre besondere Optik aus. Durch die Kombination von transparenten und blickdichten Stoffpartien wirken sie leicht und filigran, ohne dabei auf dekorative Akzente zu verzichten. Die halbtransparenten Bereiche lassen viel Tageslicht in den Raum und bieten gleichzeitig tagsüber einen Sichtschutz, ohne komplett abzudunkeln.
Auch farblich sind Ausbrenner-Gardinen vielseitig: Sie fügen sich dezent in zurückhaltende Einrichtungen ein, können aber auch als Musterakzent in schlichteren Räumen wirken.
So bleibt dein Ausbrenner-Stoff lange schön
Ausbrenner-Stoffe sind ein echter Hingucker. Sie benötigen aber auch ein wenig mehr Aufmerksamkeit bei der Pflege. Da sie oft aus einer Mischung empfindlicher Materialien bestehen und durch das Ausbrennen feine, transparente Partien entstehen, sollten neben der Beachtung des Pflegeetiketts folgende Tipps beachtet werden:
- Schonende Wäsche mit einem Fein- oder Gardinenwaschmittel, am besten im Fein- oder Schonwaschgang und bei wenig Beladung der Waschmaschine.
- Niedrige Temperaturen, bei höchstens 30 Grad, um Struktur und Farbe zu schonen.
- Einen Wäschesack verwenden, um Ziehfäden zu vermeiden.
- Bei möglichst niedriger Drehzahl schleudern (max. 400-600 U/min)
- Stoffe lufttrocknen lassen, am besten direkt hängend an der Gardinenschiene oder auf einem Bügel. Der Trockner sollte nicht verwendet werden.
- Nur wenn nötig, kann der Stoff vorsichtig auf links bei niedriger Stufe und ohne Dampf gebügelt Alternativ durch ein Baumwolltuch.
- Direkte Sonneneinstrahlung vermeiden, da die Farben ausbleichen können.
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